Beobachtungen für eine Abklärung sortieren
Beginne mit der Terminseite. Sie trennt Beispiele, Lebenslauf, Folgen und offene Fragen.
Zur TerminvorbereitungVom Verstehen zum Handeln
Hier findest du keine neue Selbstoptimierungsaufgabe, sondern kurze Gerüste für Situationen, in denen Denken, Erinnern oder Formulieren gerade schwer ist. Nimm nur das Werkzeug, das zu deiner aktuellen Frage passt.

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Zur TerminvorbereitungNutze Barrierenkarte, Verlauf oder Arbeitsplatzgespräch – nicht alles gleichzeitig.
Zur BarrierenkarteEin kurzer Plan kann anderen zeigen, was jetzt hilft und was die Lage verschärft.
Zum ÜberlastungsplanEine Seite für den Termin
Ein guter Überblick ersetzt kein Gespräch. Er verhindert aber, dass unter Zeitdruck nur das zuletzt Erlebte übrig bleibt.
Barriere statt Selbstvorwurf
Situation: Wenn …
Barriere: wird schwierig, weil …
Beobachtbare Folge: Dann passiert …
Kleinste hilfreiche Änderung: Es wäre leichter, wenn …
Testzeit: Wir probieren das bis … und prüfen dann …
Wenn neue Arbeitsaufträge über Chat, Telefon und Zuruf kommen, wird Priorisieren schwierig, weil mehrere Aufträge ohne gemeinsame Reihenfolge nebeneinander stehen. Dann gehen Aufgaben verloren und Wiedereinstiege kosten Zeit. Hilfreich wäre eine gemeinsame priorisierte Liste, vier Wochen lang geprüft anhand von Rückfragen und Fehlern.
Bevor Sprache und Entscheidungen schwer werden
Bei akuter Selbst- oder Fremdgefährdung, neuen neurologischen Ausfällen, Bewusstseinsstörung oder einer schweren Krise: Akute Hilfe öffnen.
Wirkung statt Bauchgefühl allein
Ziel:
Was soll konkret leichter werden?
Ausgangslage:
Wie oft oder wie stark ist es jetzt?
Wirkung:
Was verändert sich tatsächlich?
Nebenwirkung oder Preis:
Was wird schwieriger?
Umfeld:
Was war in dieser Woche anders?
Nächste Besprechung:
Was soll fachlich entschieden werden?
Ein Gespräch vorbereiten
Beobachtung ohne Wertung: Unter welcher Bedingung entsteht die Schwierigkeit?
Auswirkung auf Arbeit und Gesundheit: Was wird messbar langsamer, fehleranfälliger oder belastender?
Konkreter Vorschlag: Welche kleine organisatorische oder technische Änderung wäre umsetzbar?
Prüfzeit und Kriterium: Wann wird gemeinsam geschaut, ob die Änderung hilft?
Diagnose nennen – oder Bedarf erklären?
Verständnis, eine konkrete Anpassung, formeller Nachteilsausgleich, Behandlung oder Schutz?
Braucht die Person die Diagnose – oder genügt die funktionale Einschränkung und gewünschte Lösung?
Welche Unterstützung ist realistisch? Gibt es bei Eignungs- oder Sicherheitsfragen besondere Regeln?
Bei formellen Anträgen vorher klären, welche Nachweise erforderlich sind. Eine mündliche Zusage reicht nicht immer.
Du bist nicht verpflichtet, dich überall vollständig zu erklären. Gleichzeitig kann eine formelle Leistung Nachweise verlangen. Bei Arbeit, Versicherung, Fahrerlaubnis oder sicherheitsrelevanten Tätigkeiten kann individuelle fachliche oder rechtliche Beratung sinnvoll sein.
Wohnen, Haushalt und Assistenz
Unterstützung kann von wenigen planbaren Stunden im eigenen Zuhause bis zu besonderen Wohnformen reichen. Entscheidend ist nicht, ob jemand theoretisch kochen, putzen oder Post öffnen kann, sondern ob dies im Alltag verlässlich gelingt und welche Teilhabe ohne Unterstützung verloren geht.
Welche Aufgabe scheitert wie oft? Welche Folgen entstehen bei Ernährung, Gesundheit, Finanzen, Terminen oder sozialer Teilhabe?
Je nach Situation kommen Eingliederungshilfe, Assistenz, ambulante Unterstützung, Pflegeleistungen oder sozialpsychiatrische Angebote infrage. Zuständigkeiten unterscheiden sich.
Die EUTB berät zu Teilhabe und möglichen Leistungen. Regionale Autismusverbände und sozialpsychiatrische Dienste kennen oft weitere Angebote.
Du entscheidest über die Tiefe
Wenn eine Vorlage zu umfangreich wirkt, nimm nur drei Zeilen: Was passiert? Welche Folge hat es? Was wäre die kleinste hilfreiche Änderung? Das reicht oft, um ein Gespräch deutlich konkreter zu beginnen.